Gemüsepflanzen für den eigenen Garten
Es gibt viele Argumente für den eigenen Gemüsegarten: Frischer kann man Vitamine und Mineralstoffe gar nicht essen, als kurz vor dem Zubereiten selbst geerntet. Dann ist alles noch knackig und man kann genau die Mengen pflücken, die man gerade braucht. Nichts wird verschwendet.
Leckerer ist es natürlich sowieso. Außerdem weiß man, dass es echtes Bio Gemüse und ungespritzt ist, man hat es ja selber in der Hand, was an die Pflanzen kommt oder nicht.
Ein wichtiger Punkt sind auch immer die Kinder: sie sollen sehen und erleben, wie das Essen wächst, wie lange es dauert und welche Arbeit darin steckt, denn so lernen sie Lebensmittel wertzuschätzen.
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Der Kopfsalat bildet eine schöne, runde geschlossene Kopfform. Der Geschmack ist frisch und mild, leicht nussig, ohne Bitterstoffe. Er enthält neben einigen Mineralstoffen wie Kalium, Calcium und Magnesium auch Provitamin A, Vitamin C und Folsäure. VERWENDUNG Der Kopfsalat wird auch Buttersalat genannt, weil er so zart ist. Er kann pur gegessen werden oder auch sehr gut mit anderen Salat und Gemüsesorten kombiniert werden. Man kann ihn als Vorspeise oder Beilage servieren, zur Garnitur von belegten Broten verwenden oder mit in einen Smoothie geben. Durch unterschiedliche Dressings können sie ihn in verschiedenen herzhaften oder auch süß-fruchtigen Varianten anrichten. PFLEGE Kopfsalat wird als Schnittsalat angebaut, also die komplette Pflanze wird zur Ernte abgeschnitten. Setzen Sie die einzelnen Pflanzen mit 25-30 cm Abstand. Sie können ab März im Gewächshaus oder ab Mitte April ins Freiland gepflanzt werden, bei Frost müssen sie zum Schutz mit Vlies abgedeckt werden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und der Boden nicht austrocknen. Achten Sie auf Schnecken und ergreifen Sie ggf. Maßnahmen, denn auch Schnecken lieben Kopfsalat.
Inhalt: 12 Stück (0,41 € / 1 Stück)
Radicchio - Cichorium intybus var. foliosum, Salatpflanzen Schale 12erRadicchio kennen wir als kleine rötliche Köpfe, die an Salatköpfe erinnern. Tatsächlich ist diese Pflanze aber mit Chicorée und Wegwarte verwandt, nicht mit dem Kopfsalat. Daher auch der bittere Geschmack. Radicchio wurde bereits im 16. Jahrhundert in Italien angebaut. Neben viel Vitamin A enthält er das bittere Intybin, das die Verdauung fördert, Inulin, welches den Cholesterinspiegel senken kann, sowie zahlreiche Mineralstoffe und Ballaststoffe. VERWENDUNG Zur Ernte schneidet man den kompletten Kopf am Stielansatz ab. Wer den bitteren Geschmack etwas abmildern möchte, entfernt den dicken Strunk in der Mitte und die dickeren Blattrippen. Man kann dann die roten Blätter ganz oder in Stückchen geschnitten gemischtem Salaten beigeben. Aber auch gedünstet und gekocht kann er in Eintöpfe und Soßen als Zutat die Magenverträglichkeit der Speise verbessern. Man kann aber auch die festen kleinen Blätter als „essbare Schüsselchen“ für Krabbensalat, Kräuterfrischkäse oder andere leckere Dinge verwenden. PFLEGE Setzen Sie die einzelnen Pflanzen mit ca. 30cm Abstand. Sie können ab Mitte Mai ins Freiland gepflanzt werden. Spätester Pflanztermin ist Ende September. Standort sollte sonnig bis halbschattig sein, der Boden sollte gut gedüngt sein und nicht austrocknen. Die früh gesetzten Pflanzen kann man ab Juli ernten, spät gesetzte Pflanzen den ganzen Winter über oder sogar erst im folgenden Frühjahr. Dann sollten Sie im Winter die Pflanzen vor starken Frösten schützen z.B. mit Vliesabdeckung.
Inhalt: 12 Stück (0,33 € / 1 Stück)
Spitzpaprika 'Lipari'Christoph Columbus brachte die erste Paprikapflanze aus Südamerika nach Europa. Seitdem ist sie auch bei uns ein beliebtes Gemüse. Die Früchte der Sorte ‘Lipari’ sind spitz und lang, reifen über grün nach rot. Rot und reif schmecken sie süß, fruchtig und aromatisch. Erntezeit ist Juli bis Oktober. ‘Lipari’ ist eine robuste Sorte, die auch fürs Freiland geeignet ist. Sie erreicht eine Höhe von 80cm und sollte mit Stäben gestützt werden.VERWENDUNG Diese Paprika kann im Gewächshaus, Freiland oder Hochbeet gepflanzt werden, auch in einem Kübel auf dem Balkon. Der Kübel sollte dann mindestens 20cm Durchmesser haben. Die reifen Früchte enthalten sehr viel Vitamin C, Provitamin A und Mineralstoffe, sowie Antioxidantien im roten Farbstoff. In der Küche wird Paprika gekocht, gebraten, gedünstet und für Saucen, Suppen, Pfannengerichte und vieles mehr verwendet. Roh kann sie in den Salat oder als leckerer Snack zwischendurch gegessen werden. PFLEGE Die Pflanze liebt einen sonnigen Standort. Sie braucht viel Wasser, verträgt aber keine Staunässe. Der Boden sollte durchlässig und nährstoffreich sein. Die Pflanze wächst zwar buschig kompakt, aber es empfiehlt sich, ihr trotzdem eine Stütze durch Stäbe oder ein Gitter zu geben, denn durch die schweren Früchte könnten Triebe umknicken. Gegen das Mosaikvirus ist die Sorte resistent, deshalb brauchen Sie nicht gegen Blattläuse (die Überträger des Virus) zu spritzen. Gießen Sie nicht über die Blätter, nasses Laub begünstigt Pilzkrankheiten. Im Freiland sollte der Standort deshalb auch etwas geschützt sein, z.B. vor einer windabgewandten Wand oder unter dem Dachüberstand. Frost vertragen Paprika-Pflanzen nicht.
Typisch für den Eichblattsalat ist die Form seiner Blätter, die gewellt sind und an Eichenlaub erinnern. Der Geschmack ist zart, erfrischend und recht neutral. Er enthält neben einigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Calcium auch die Vitamine A, B1, B2 und C . VERWENDUNG Der Eichblattsalat eignet sich zum Rohverzehr. Am besten kommt der leicht nussige Geschmack zur Geltung, wenn es nur leicht gewürzt gegessen wird. Man kann ihn als Beilage zu Fisch und Fleischgerichten servieren, aber auch pur als Salat oder gemischten Salat essen, zur Garnitur von belegten Broten verwenden oder mit in einen Smoothie geben. PFLEGE Sie können ihn als Schnitt- oder Pflücksalat anbauen, also die komplette Pflanze zur Ernte abschneiden oder immer wieder einzelne Blätter abpflücken. Setzen Sie die einzelnen Pflanzen mit ca. 30 cm Abstand. Sie können ab März im Gewächshaus oder ab Mitte April ins Freiland gepflanzt werden, bei Frost müssen sie zum Schutz mit Vlies abgedeckt werden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und der Boden nicht austrocknen.
Inhalt: 12 Stück (0,41 € / 1 Stück)
Gemüsepflanzen im eigenen Garten
So wird die Gemüsepflanzen Anzucht gemacht:
- Pflanzbeet oder Hochbeet mit guter Erde füllen
- Dünger einarbeiten
- Gemüsepflanzen einpflanzen
- bei kalten Temperaturen mit Vlies oder Frühbeet-Abdeckung schützen
Die Vorteile von eigenem Gemüse
- frisches Gemüse jederzeit
- gesunder Anbau
- keine Transportwege
- gut für die Umwelt